Im Rahmen eines Besuchs an der ukrainischen Partnerhochschule traf Prof. Dr. Olexiy Khabyuk den Ersten Prorektor der Universität, Prof. Dr. Andriy Gukaliuk, sowie Prof. Dr. Marianna Kokhan von der Wirtschaftsfakultät.
Gemeinsam wurden weitere Schritte der Kooperation in den Bereichen Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und Wiederaufbau besprochen. Zudem nahm Prof. Khabyuk am Lviv Startup Fest teil, einem der wichtigsten studentischen Innovationswettbewerbe des Landes.
Lwiw liegt nahe der polnischen Grenze im Westen der Ukraine und gilt als kulturelles, wirtschaftliches und wissenschaftliches Zentrum des Landes. Die Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw wurde 1661 gegründet und zählt zu den ältesten und renommiertesten Hochschulen Osteuropas. Mit ihrer langen akademischen Tradition und ihrer internationalen Ausrichtung ist sie ein wichtiger Partner für die Hochschule Düsseldorf.
Obwohl die Stadt weit von der Front entfernt ist, bleibt sie von den Folgen des Krieges nicht verschont. Noch in den vergangenen Monaten wurde Lwiw wiederholt Ziel russischer Drohnen- und Raketenangriffe. Wer heute die Universität Lwiw besucht, trifft dennoch auf Studierende, Lehrende und Forschende, die sich nicht von vom Krieg einschüchtern lassen. Es wird weiter an Lösungen gearbeitet – in Laboren, Hörsälen und Start-up-Projekten. Diese Haltung war auch beim Lviv Startup Fest spürbar, wo junge Menschen ihre Ideen für die Zukunft der Ukraine präsentierten.
Die Partnerschaft zwischen der Hochschule Düsseldorf und der Universität Lwiw verbindet damit nicht nur zwei Hochschulen, sondern auch den gemeinsamen Glauben an die Kraft von Bildung, Innovation und internationaler Zusammenarbeit.