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Wirtschaftswissenschaften / Meldungen, Gastvortrag
17.12.2015

Kommunikation und Marketing der Hochschule Düsseldorf: Gastvortrag der Dezernentin und Pressesprecherin

​​Die Dezernentin und Pressesprecherin der HSD, Simone Fischer, hat am 10. Dezember 2015 den Master-Studierenden des Studiengangs „Kommunikations-, Multimedia- und Marktmanagement“ am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften die Schwerpunkte, konkreten Instrumente und interessanten Aspekte ihrer Arbeit und der Kommunikationspolitik der Hochschule vorgestellt.


Verstärkte Konkurrenz um Drittmittel und Forschungskooperationen, steigende Studierendenzahlen durch G8 und Wegfall der Wehrpflicht, Modernisierungsmaß-nahmen an Gebäuden und Laborausstattungen und nicht zuletzt die ewige Frage nach der Finanzierung: Hochschulen müssen sich in der heutigen Zeit ebenso wachsenden wie wandelnden Herausforderungen stellen, um als attraktive Orte für Studium und Forschung bei einer Reihe unterschiedlicher Interessensgruppen mit verschiedenen – und teils divergierenden – Ansprüchen wahrgenommen zu werden und sich in einem zunehmend diversifizierten Hochschul-„Markt“ behaupten zu können.

Innerhalb des Vortrages hat Simone Fischer neben den theoretischen Grundlagen der Kommunikationspolitik einer Hochschule auch spannende Beispiele aus ihrem Berufsleben erzählt.  Unter anderem haben die Studierenden zusammen mit ihr folgende Herausforderungen aus der Sicht der Unternehmenskommunikation analysiert: die Umbenennung der Fachhochschule zur Hochschule und der Neubau des Campus Derendorf.

Während des Vortrags wurde vor allem deutlich, dass einer der wesentlichsten Unterschiede zwischen der Hochschulkommunikation als Marketingmaßnahme einer öffentlichen Einrichtung im Vergleich zu derjenigen eines privatwirtschaftlichen Unternehmens zunächst in der Pluralität der Zielgruppen besteht, die von Schülerinnen und Schülern als potenziellen „Kunden“ (und, vor dem Hintergrund jüngerer Studierender auch verstärkt deren Eltern) über möglichen Forschungs- und Kooperationspartnern sowie der Presse und weiteren Multiplikatoren auch eine breite, an wissenschaftlichen Fragestellungen interessierte Öffentlichkeit umfasst. Neben diesen externen Zielgruppen müssen allerdings auch die hochschulinternen Adressatenkreise und deren Bedürfnisse mit bedacht werden: Neben Studierenden, Professor/innen und wissenschaftlichen sowie nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten stellen hier insbesondere die Ehemaligen eine interessante und zumindest in Deutschland noch relativ neue Zielgruppe dar, da sie als Schnittstelle zwischen den internen und den externen Gruppen gelten können, die im beruflichen und öffentlichen Leben als inoffizielle „Werbeträger“ einer Hochschule fungieren und gleichzeitig potenzielle Arbeitgeber für Absolventen wie Kooperationspartner für Wissenschaftler sind. „Für all diese Interessenkreise gilt es, individuelle Bedarfsanalysen und zielgruppenorientierte Maßnahmen zu entwickeln“, so die Dezernentin. Hierzu gehöre etwa eine punktgenaue und maßgeschneiderte Darstellung oft komplexer wissenschaftlicher Themen für die Vertreterinnen und Vertreter der Presse, umgekehrt aber auch eine Sensibilisierung der Professorinnen und Professoren für die Bedürfnisse und der unterschiedliche Aufbau von journalistischen Texten und wissenschaftlichen Werken. „Auch Studierende können und müssen in diese Maßnahmen einbezogen werden“, ist sich die HSD-Pressesprecherin sicher: „Gerade an Fachhochschulen bieten sich durch eine Vielzahl von Praxisprojekten vielfältige Kommunikations-möglichkeiten, die wiederum die Identifikation mit der Hochschule steigern können“.​​



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Man sieht Simone Fischer im Kreise der Studierenden stehend am Kopfende eines Vortragsraumes.
Die Sprecherin und Dezernentin Kommunikation und Marketing der HSD, Simone Fischer, (6. v. l.) gab den Master-Studierenden spannende Einblicke in das vielfältige Gebiet der Hochschulkommunikation.
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