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Wirtschaftswissenschaften / FB W, FB W BBA, FB W BIM, FB W BKM, FB W MBA, FB W MIM, Aktuelles, Abschlussarbeiten
07/03/2019

Stu­dien­ar­bei­ten gleich wert­los?

​​​​​​​Keine halben Sachen: Es ist Ende des Semesters, Abgabetermine drängen und unzählige Studienarbeiten stehen vor der Fertigstellung. Aus den Augen, aus dem Sinn? Positive Impulse setzt nun ein Sammelband zum Thema digitale Kommunikation am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Düsseldorf, der sechs publikationswürdige Bachelor- und Masterarbeiten der vergangenen vier Jahre in Kurzform einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich macht, statt sie in Kellerarchiven auf deren Entsorgung warten zu lassen.


Von In-Game-Advertising bei FarmVille über den Einfluss der Mainzelmännchen auf die Werbewirkung bis hin zu neuen Geschäftsmodellen für Energieversorger: Trotz aller Kritik finden sich in studentischen Abschlussarbeiten eine Vielzahl neuer Ideen und Erklärungsversuche unmittelbar aus Generation Y und Z, die für Wissenschaftler und Praktiker gleichermaßen sehr erfolgsversprechend klingen.


Eine dieser Arbeiten stammt von Fabienne Lücken. Sie ist Absolventin des Bachelor-Studiengangs „Kommunikations- und Mul-timediamanagement“ und inzwischen Promovendin am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Mit ihrer Abschlussarbeit zur Wahrnehmung von Datenschutzmaßnahmen bei E-Government-Angeboten hat sie den Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Datensicherheit und Datenschutz im Jahre 2015 gewonnen. Für sie ist klar: „Der Sammelband ist eine einzigartige Möglichkeit, bereits mit der eigenen Bachelorarbeit über die Hochschule hinaus in der Wissenschaft wahrgenommen zu werden und eine tolle Wertschätzung meiner Leistung.“


Auch Prof. Dr. Felicitas Albers, Dekanin des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Düsseldorf, zeigt sich zufrieden über die nachwuchswissenschaftliche Auslese: „Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften kann stolz sein für diesen Nachweis gelungener praxisorientierter Lehre und ihre bemerkenswerten Forschungsimplikationen.“


Mit einem einzelnen Band ist es jedoch nicht getan: „In Zukunft wäre es denkbar, dass Studierende selbstständig Abschlussarbeiten auswählen, überarbeiten und in einer Art wissenschaftlichem Journal publizieren“, findet Prof. Dr. Olexiy Khabyuk, Herausgeber des Sammelbandes sowie Leiter des Forschungsschwerpunktes Kommunikationsforschung an der Hoch-schule Düsseldorf.


Weitere Informationen: http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2018/1185/​

Erstellt von cand. rer. oec. Domenic Wassiljew

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